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Springlehrgang

Am 11. und 12. November hatte der ZRFV Lembeck zu einem Springlehrgang mit dem langjährigen Trainer der Nationalmannschaft der Junioren und jungen Reiter Lars Meyer zu Bexten eingeladen. Etwa 20 Reiter/Pferd Paare hatten die seltene Gelegenheit zu einem Individualtraning genutzt. Nicht nur Reiter aus dem heimischen Verein nahmen daran teil. Viele Paare aus andern Vereinen nutzten die seltene Chance und nahmen dazu zum Teil auch weitere Anfahrten in Kauf.

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Im Lehrgang ging es keinesfalls um die Höhe der Sprünge, sondern vor allem um das Zusammenspiel zwischen Reiter und Pferd. Nur wenn der Reiter dem Pferd klar vermitteln kann was er möchte kann das Pferd dieses auch verstehen und umsetzen. Springreiten ist ein Teamsport. Wenn das Pferd sich unerwartet verhält und der Reiter das Verhalten nicht versteht kommt es mit der Zeit immer häufiger zu Unsicherheiten und Missverständnissen. Der erfahrene Trainer erkannte diese Probleme und zeigte den begeisterten Teilnehmern aus seinem Erfahrungsschatz die vielen kleinen Stellschrauben um das gegenseitige Reiter-Pferd Verständnis zu verbessern.

Am 18. Februar, eine Woche vor dem großen Winterturnier, bot der Lembecker  Reitverein die Gelegenheit mit einem Parcours unter Turnierbedingungen zu trainieren. Insbesondere für junge Pferde war dieses eine gute Erfahrung, da mit einer Hindernishöhe von 70 cm begonnen wurde. Selbstverständlich beschränkte sich das nicht auf das einfache Durchreiten des Parcours, sondern es bestand für die Reiter auch die Möglichkeit z.B. verschiedene Wege zu testen. Letztendlich liegt für unerfahrene Pferde und Reiter darüber hinaus die Herausforderung ja nicht allein im Parcours sondern auch im Umfeld eines Turniers. In der Abreithalle in der die Pferde aufgewärmt wurden war eben ein ständiges kommen und gehen anderer Pferde.

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Nach und nach wurden in 10 cm Schritten verschiedene Höhen angeboten wobei auch die Stellung der Hindernisse den Schwierigkeitsgrade angepasst wurde. Über 30 Reiter, viele auch von Nachbarvereinen, nutzten die Gelegenheit junge, aber auch erfahrene Pferde mit Turnieratmosphäre des darauf folgendes Wochenendes vertraut zu machen.

Am 4.2.24 hatte der Lembecker Reitverein wieder einmal ein besonderes Angebot, den „Trainingstag Dressur“. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit ihre Dressuraufgaben unter Turnierbedingungen zu testen. Mit knapp 30 Anmeldungen war der Tag von morgens bis in den späten Nachmittag voll ausgebucht. Viele Teilnehmer kamen aus Vereinen im Umkreis. Auch zwei Dressurmannschaften hatten sich angemeldet.

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Die Teilnehmer führten Dressuraufgaben aller Klassen von E bis S unter den Augen der erfahrenen Wettkampfrichterin Silke Zwiener auf. Der besondere Wert lag darin, dass diese im Anschluss detailliert auf die einzelnen Teile einging. Sie zeigte Stärken und Schwächen auf, gab den Teilnehmern viele Anregungen wie sie ihre Vorführungen weiter verbessern können und stand für Fragen zur Verfügung. In einigen Fällen konnten auch missglückte Lektionen wiederholt werden.

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Im Zuge der neuen LPO und der damit auch verbundenen geänderten Dressurprüfungen war dieser Tag für alle Teilnehmer besonders wertvoll da es bei den neuen Regeln teilweise um Detailänderungen geht auf die sie im Fehlerfall unmittelbar aufmerksam gemacht wurden. Dem jüngsten Nachwuchs gab es zudem die Möglichkeit einmal in ungewohnter Umgebung unter den Augen von Richter und Publikum zu reiten. Insgesamt sahen alle Teilnehmer den Tag als wertvolle Bereicherung auf dem Weg in die neue Turniersaison.

Cavaletti - Lehrgang

Am Wochenende 20.- 21. Januar 2024 fand ein Lehrgang zum Cavaletti-Training statt. Hierzu konnten auch Teilnehmer aus befreundeten Vereinen begrüßt werden. Der Reitlehrer Justus Sternschulte zeigte den Teilnehmern verschiedene Variationen. Beim Cavaletti-Training kommen nur  liegende Stangen oder solche mit ganz geringem Bodenabstand zum Einsatz.

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Das Training mit den Cavalettis ist keinesfalls nur für Springreiter interessant. Auch Dressurreiter können hiermit viel erreichen da es um Schwung, Lockerheit und Gleichmäßigkeit in der Bewegung geht. Es geht auch um das einschätzen unterschiedlicher Distanz und dem richtigen Tempo beim überreiten mehrerer hintereinander liegender Stangen. Die Einsatzmöglichkeiten des Tranings mit Cavalletis ist sehr vielfältig wobei der Reitlehrer aber die Teilnehmer auch ausdrücklich darauf hinwies, dass hier nur ein konsequenter Einsatz der Trainingsmethode zum Erfolg führt.

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